Ein eigenes Festival veranstalten? So anstrengend wird es!

Ein eigenes Festival veranstalten? So anstrengend wird es!

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Das Festivaljahr 2016 neigt sich dem Ende zu. Mit Ende August sind bereits viele der großen bekannten Festivals gelaufen. Trotzdem erwarten uns noch einige Highlights: die RadioNation, Syndicate oder zum Beispiel der World Club Dome in der Veltins Arena auf Schalke in Gelsenkirchen.

Abseits der großen Festivals gibt es immer mehr kleinere Events, die vor allem regionale Besucher ziehen. Das Line-Up setzt sich oftmals aus bekannteren Locals und Headliner zusammen.

Aber wie viel Arbeit steckt eigentlich wirklich in solchen Events?

Sehr viel! Der Anspruch der Gäste wächst seit Jahren. Die Veranstalter müssen immer mehr auffahren, um ihre Besucher zufrieden zu stellen. Das ist nicht immer leicht! Besonders im ersten Jahr gibt es viele Hindernisse zu überwinden. Sei es die Genehmigungen bei den Ämtern einzuholen, die DJs zu buchen, die Promotion zu starten oder die Tickets zu verkaufen. Es gibt viele Baustellen an denen teilweise gleichzeitig gearbeitet werden muss. Glücklicherweise lassen sich davon aber viele bequem online lösen. Einlassbänder online gestalten und bestellen, Wertmarken oder Flyer und Plakate drucken lassen.

Nebenberuflich ist es trotzdem möglich! Das hat in diesem Jahr wieder einmal das „Seltsames Verhalten“-Festival gezeigt. Die Veranstalter aus Aachen haben alle verschiedene Berufe, planen aber jede Woche gemeinsam ihr Baby. Mit knapp 10.000 Besuchern und einem international besetzten Line-Up ist das Festival am Flugplatz Merzbrück ein fester Bestandteil im Festivalkalender. Seit 2011 findet das Festival bereits statt. Highlights waren in den letzten Jahren die Bookings von Felix Jaehn und Robin Schulz.

Mammut-Aufgabe: eigenes Festival

Den Sprung zum professionellen Festival haben sie geschafft. Von 600 Gästen auf der ersten eigenen Elektroparty, zum zweitätigen Festival am Airport in nur 6 Jahren. Es ist möglich! Wir gratulieren unseren Nachbarn aus Aachen.